Tag 3 – Kraftwerksmuseum, Rödhällan, Getryggen und Stadsberget
Krångede Kraftwerksmuseum. Das Krångede-Kraftwerk wurde zwischen 1931-1936 errichtet und lieferte damals die erste Übertragung von Strom aus Norrland und war in den 40er Jahren das größte Kraftwerk Schwedens.
Bei Rödhällan kann man noch die Spuren des alten Steinbruchs sehen, in dem Menschen einst Mühlsteine herstellten. Hier wurde das harte Gestein abgebaut und mühsam zu schweren Steinen verarbeitet, die dann in Wassermühlen verwendet wurden, um Getreide für die Umgebung zu mahlen. In den 1890er Jahren wissen wir, dass mindestens zwanzig Mühlsteinpaare von hier transportiert wurden.
Hoch oben auf Getryggen wandern Sie auf gewundenen Pfaden mit stellenweise schönem Blick auf den Indalsälven. Der Rücken des Hügels entstand vor über 10.000 Jahren, als das letzte Inlandeis schmolz, aber zu einem Zeitpunkt, als das Schmelzen eine Pause machte und das Eis stillstand. Schmelzwasser strömte durch einen Tunnel durch das Eis und hinterließ Kies, Steine und Sand. Die Form des Tunnels gab dem Rücken seine gezackte Struktur, die wie ein Ziegenrücken aussieht.
Bei Stadsberget sehen Sie direkt in eine 1,5 Milliarden Jahre alte Magmakammer, die mit einem riesigen Ballon verglichen werden kann. Die Kammer entstand aus geschmolzenem Gestein, Magma, das aus dem Erdinneren aufstieg und sich einige Kilometer unter der Erdoberfläche sammelte. Seitdem ist alles, was sich über der Magmakammer befand, verwittert und erodiert. Halten Sie auch bei Stuguns Touristinfo an oder setzen Sie die Reise fort für eine gespenstische Nacht in Borgvattnet.